Hierzu sind um 11 Uhr alle Interessierten eingeladen. Die Projektgruppe wird ihre Beweggründe für die Beteiligung am Projekt erläutern. Bürgermeister Christoph König hält ein Grußwort und Tamara Breitbach erklärt, warum ein Rundgang im Gaumusterdorf wichtig für eine lebendige und vielfältige demokratische Erinnerungskultur ist. Matthias Webel wird die Feierstunde musikalisch begleiten.
Basierend auf den Nachforschungen von Heinz Ganz-Ohlig über die jüdischen
Nachbarn in Hermeskeil (Ganz-Ohlig, Heinz: Juden im Gaumusterdorf: Auf den Spuren
ehemaliger jüdischer Nachbarn in Hermeskeil, Trier 2018) hat sich seit Winter 2023 eine
interdisziplinäre Projektgruppe von engagierten Menschen aus dem Hochwald unter
der Leitung von Dr. Tamara Breitbach in Hermeskeil zusammengefunden, um das
vielfältige Wissen um die Dorfentwicklung Hermeskeils, NS-Ideologie und das jüdische
Leben zu berichten und allen zur Verfügung zu stellen.
Hierzu wurde das Konzept eines Audio-Rundgangs entwickelt. Eine Übersichtstafel
über die insgesamt 14 Stationen informiert Interessierte an zentraler Stelle direkt vor
dem Rathaus Hermeskeil. QR-Codes erzählen an den Orten ehemaliger jüdischer
Geschäfte, Wohnhäuser sowie Kultstätten und den sichtbaren NS-Gebäuden im
Stadtgebiet Hermeskeils die Geschichten der jüdischen Nachbarn und die der NSTäter.
Das ist für uns gelebte Erinnerungskultur in einer vielfältigen Demokratie.
Das Projekt wurde finanziell unterstützt von Demokratie Leben, Partnerschaft
für Demokratie Ruwer-Hochwald. Als Projektträger agierte der Förderverein
Gedenkstätte KZ Hinzert e.V. Das Design wurde von der Agentur NRML aus Bad
Sobernheim umgesetzt.
Programm der Eröffnung
11 Uhr Begrüßung durch Dr. Tamara Breitbach
Warum ein Rundgang im Gaumusterdorf Hermeskeil?
11 Uhr 10 Grußwort des Stadtbürgermeisters Christoph König
11 Uhr 15 Motivationen der Teilnehmenden in der Projektgruppe
Ronni Steiner-Wilhemi
Georg Mertes
Shida Bazyar
Matthias Webel
11 Uhr 25 Unsere Hoffnungen und Erwartungen für den Rundgang
Dank
11 Uhr 30 Individuelle Begehung des Rundgangs in Begleitung von
Projektteilnehmenden
Mögliche Stationen in direkter Nähe:
Station 1: Die Kastanie der Heimanns
Station 2: Kaufhaus Bonem
Station 6: Schuhhaus Lieser
Station 7: Staatsjugendheim
Möglichkeit für O-Töne
fas fa-phone
Information erhalten Sie unter 0 65 86/ 99 29 24 Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V.
fas fa-envelope
Oder Sie kontaktieren uns per Mail unter info@hinzert.de